Sonntag, 25 September 2016 16:47

Rechts- und Sozialberatung

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Aufgrund der schwierigen Lebenssituationen und der Sprachprobleme vieler Familien in Neukölln ist es nicht einfach, in Kontakt mit den Eltern zu treten. Insbesondere in Belastungssituationen, bei rechtlichen Problemen, bei familiären Problemen und bei Überschuldung ziehen sich die Eltern oft zurück und werden untätig. Hierdurch spitzt sich die Situation in den Familien mit der Zeit zu.

2008 haben wir daher das Projekt „Präventive Elternarbeit – mobile soziale Erstberatung in Neukölln“ gestartet.

Ziel des Projektes ist, in den Schulen und Kitas des Bezirkes und in unseren Vereinsräumen eine kostenfreie Hilfestellung und Erstberatung für die Eltern und für zugezogene Bewohner Neuköllns mit unzureichenden Sprachkenntnissen anzubieten.

Schwerpunkte der Beratung sind Themen der Krisenintervention und Fragen zu

  • ALGII/Arbeitslosen- und Sozialrecht (z. B. Grundsicherung/Krisenintervention),
  • familienrechtliche Themen (Scheidung, Umgangsrecht, Unterhalt, Schutz vor häuslicher Gewalt),
  • Fragen bei Überschuldung (z. B. Privatinsolvenz),
  • Soziale Beratung, Hartz-IV-Beratung / Hilfeangebote für Familien,
  • Rentenberatung,
  • Beratung für straffällig gewordene Jugendliche

Hauptanliegen des Angebotes ist es, die Eltern für die Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen zu motivieren. Das Projekt folgt der Leitlinie des Jugendamtes Neukölln: mehr Vorsorge - weniger Nachsorge bei der Hilfe zur Erziehung.

Die rechtliche Erstberatung bietet den Eltern eine erste rechtliche Einschätzung ihrer Situation und ist eine mobile Präventiv- bzw. Schlichtungsberatung. Die Eltern werden im Schriftverkehr mit möglichen Behörden, Gläubigern, Vermietern u. a. unterstützt.

Die Beratung wird aufgrund dreisprachig (deutsch, türkisch und arabisch) durchgeführt, so dass auch Eltern ohne Deutschkenntnisse erreicht werden können, die bisher aufgrund ihrer sprachlichen Situation keinen Zugang zu anderen Beratungsstellen im Bezirk fanden.

Durch dieses Brückenprojekt werden Kontakte zwischen den Elternhäusern und öffentlichen Einrichtungen hergestellt bzw. gefördert.

Sonntag, 25 September 2016 16:47

Rentenberatung

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Aufgrund der schwierigen Lebenssituationen und der Sprachprobleme vieler Familien in Neukölln ist es nicht einfach, in Kontakt mit den Eltern zu treten. Insbesondere in Belastungssituationen, bei rechtlichen Problemen, bei familiären Problemen und bei Überschuldung ziehen sich die Eltern oft zurück und werden untätig. Hierdurch spitzt sich die Situation in den Familien mit der Zeit zu.

2008 haben wir daher das Projekt „Präventive Elternarbeit – mobile soziale Erstberatung in Neukölln“ gestartet.

Ziel des Projektes ist, in den Schulen und Kitas des Bezirkes und in unseren Vereinsräumen eine kostenfreie Hilfestellung und Erstberatung für die Eltern und für zugezogene Bewohner Neuköllns mit unzureichenden Sprachkenntnissen anzubieten.

Schwerpunkte der Beratung sind Themen der Krisenintervention und Fragen zu

  • ALGII/Arbeitslosen- und Sozialrecht (z. B. Grundsicherung/Krisenintervention),
  • familienrechtliche Themen (Scheidung, Umgangsrecht, Unterhalt, Schutz vor häuslicher Gewalt),
  • Fragen bei Überschuldung (z. B. Privatinsolvenz),
  • Soziale Beratung, Hartz-IV-Beratung / Hilfeangebote für Familien,
  • Rentenberatung,
  • Beratung für straffällig gewordene Jugendliche

Hauptanliegen des Angebotes ist es, die Eltern für die Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen zu motivieren. Das Projekt folgt der Leitlinie des Jugendamtes Neukölln: mehr Vorsorge - weniger Nachsorge bei der Hilfe zur Erziehung.

Die rechtliche Erstberatung bietet den Eltern eine erste rechtliche Einschätzung ihrer Situation und ist eine mobile Präventiv- bzw. Schlichtungsberatung. Die Eltern werden im Schriftverkehr mit möglichen Behörden, Gläubigern, Vermietern u. a. unterstützt.

Die Beratung wird aufgrund dreisprachig (deutsch, türkisch und arabisch) durchgeführt, so dass auch Eltern ohne Deutschkenntnisse erreicht werden können, die bisher aufgrund ihrer sprachlichen Situation keinen Zugang zu anderen Beratungsstellen im Bezirk fanden.

Durch dieses Brückenprojekt werden Kontakte zwischen den Elternhäusern und öffentlichen Einrichtungen hergestellt bzw. gefördert.

Sonntag, 25 September 2016 16:46

Musikgruppe

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Sonntag, 25 September 2016 16:46

Vätergruppe

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Die Rolle der Väter bei der Erziehung wird leider oft vernachlässigt, aber zur Erziehung gehören Väter genauso wie Mütter. Um die Väter darin zu stärken, sich der Erziehung ihrer Kinder anzunehmen, sie aber auch mit ihren Problemen nicht allein zu lassen, gründete Kazim Erdogan 2007 die bundesweit erste Selbsthilfegruppe für türkeistämmige Männer und Väter. Später folgten „gemischte Vätergruppen“ mit der gemeinsamen Sprache Deutsch. Zurzeit nehmen ca. 90 Männer unterschiedlicher Herkunft an den Interkulturellen Vätergruppen teil.

Die Vätergruppen treffen sich einmal in der Woche; sie werden jeweils von einer männlichen und einer weiblichen Fachkraft gemeinsam geleitet, damit die weibliche Sichtweise hinreichend in die pädagogische Arbeit einfließen kann. Die Gesprächsthemen werden in Absprache mit den Teilnehmern entwickelt. Sie beinhalten die frühkindliche Erziehung, Sprachförderung, einen Vergleich der unterschiedlichen Schulsysteme in Deutschland und in den Herkunftsländern, Zusammenarbeit der Eltern mit den Bildungseinrichtungen, die Rolle des Islam, die Stellung der Frau in der europäischen Gesellschaft etc.

In der Gruppe werden Themen der Integration und der Toleranz behandelt. Wir sprechen über Ehe und Familie, gewaltfreie Erziehung, den Umgang mit Medien, Suchtthematiken und die Sexualität.

Die Hauptziele des Projekts sind:

  • Väter und Männer für Bildung und Erziehung zu sensibilisieren
  • Vorurteile abbauen
  • Für eine gewaltfreie und demokratische Familie und Gesellschaft gemeinsame Aktivitäten entwickeln
  • Vielfalt als Reichtum entdecken und erleben
  • Austausch über Frauen- und Kinderrechte
  • Informationen über das soziale und politische System Deutschlands
  • Bessere Zusammenarbeit mit Ämtern und Einrichtungen
  • Gemeinsame Aktionen für eine bessere Kommunikation in unserer Stadt
  • Den Gemeinschaftssinn zwischen Menschen unterschiedlicher ethnischer, religiöser und sozialer Herkunft stärken

Die türkischsprachige Väter- und Männergruppe trifft sich montags 18-19:30 Uhr in den Vereinsräumen Uthmannstr. 19.

Sonntag, 25 September 2016 16:45

Müttergruppe

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Dieses Projekt wird seit 2005 an unterschiedlichen Orten in Neukölln und Wedding durchgeführt. Die Mütter treffen sich einmal in der Woche für jeweils zwei Stunden und sprechen über schulische, erzieherische, familiäre sowie soziale Themen.

Das von Pädagoginnen und Psychologinnen geleitete Angebot wird von den Müttern sehr gut angenommen. Die Teilnehmerinnen bestimmen mit darüber, welche Themen während der Treffen behandelt werden.

Das Ziel: durch Gespräche die Seele sprechen lassen, lernen Probleme zu bewältigen, kennenlernen von Müttern mit ähnlichen Problemen, Hilfe zur Selbsthilfe, Kontakte zu deutschen Müttern. Die Gespräche werden auch bei weiteren Treffen im Projekt „Miteinander reden, gemeinsam erleben, zusammen bewegen“ vertieft.

Die Mütter werden oft durch die Veranstaltungen an Schulen und Kitas kontaktiert. Die Mütter nehmen nicht nur an den Gesprächsrunden teil, nach einigen Treffen unterstützen sie auch die Aktionen und Veranstaltungen des Vereins ehrenamtlich, sie werden damit in die Lage versetzt, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Zurzeit gibt es vier Müttergruppen mit je 12 – 20 Teilnehmerinnen.